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Squash vom Feinsten beim 1. Squash Club Dresden mit tschechischer Beteiligung
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Nachdem die Saison im Sächsischen Squash Verband Ende September begonnen und die Squashliga bereits zwei Spielrunden absolviert hat, fand am vergangenen Sonntag das erste Ranglistenturnier im XXL in Dresden statt. In dem vollen 32er Turnierfeld waren Sachsens beste Squasher mit von der Partie. Neben dem amtierenden Sächsischen Meister André Schmidt aus Leipzig sorgten vor allem Dresdens Neuzugang Lars Steenblock, der zuvor in der 2. Bundesliga für Maintal (Hessen) spielte und der tschechische Gaststudent von den "Freshmakers Chemnitz", Michal Kareis (19), für spannende Spiele auf höchstem Niveau.

Ein Novum war die Beteiligung tschechischer Spieler aus dem befreundeten Squash Club Teplice. Der dortige Squashtrainer Lubos Walter kam mit sieben Spielern zum ersten gemeinsamen Squashturnier.

Um es gleich vorweg zu nehmen: was am Wochenende im XXL geboten wurde, war spielerisch das beste Ranglistenturnier in der 10-jährigen Geschichte der sächsischen Squashliga! Dabei bewies Dresden wieder einmal mehr seine herausragende Position in der sächsischen Squashszene: gleich vier Spieler schafften es in der Runde der letzten acht und mit André Müller (21) war auch ein ehemaliger Jugendspieler des Vereins mit dabei.

Im ersten Halbfinalspiel schlug André Schmidt (Leipzig) überraschend klar durch sein konsequent druckvolles Spiel den Trainer aus Teplice, Lubos Walter, mit 3:0. Wesentlich spannender war das zweite Duell um den Einzug ins Finale zwischen Lars Steenblock (Dresden) und Michal Kareis (Chemnitz). In einem spielerisch beeindruckenden Zweikampf zelebrierten die beiden Kontrahenten Squash auf höchstem Niveau. Das Spiel war geprägt von konditionsraubenden und spektakulären, langen Ballwechseln. Beide Spieler zeichneten sich durch ein sehr abwechslungsreiches Angriffsspiel aus, in dem Steenblock konsequent immer wieder Kareis mit sehr präzise gespielten Stopbällen nach vorne zwang und ihm damit ein hohes Laufpensum abverlangte. Am Ende siegte der bundesligaerfahrene Steenblock nach einem gut einstündigen Match mit 3:2. Von diesem kräftezehrenden Match profitierten in der ebenfalls hart umkämpften Finalrunde die Gegner der beiden. Im kleinen Finale gewann Lubos Walter mit seinem trickreichen und schwer zu lesenden Spiel gegen seinen konditionell angeschlagenen Landsmann Michal Kareis 3:1 und auch im Finale hatte Lars Steenblock gegen den amtierenden sächsischen Meister André Schmidt mit 2:3 das Nachsehen. Zwar konnte Steenblock noch einen 1:2 Rückstand ausgleichen, doch im entscheidenden 5. Satz hatte der Dresdner gegen den doch noch etwas frischer wirkenden und sehr druckvoll aufspielenden Schmidt nichts mehr entgegenzusetzen.

Eine durchweg positive Bilanz zogen die beiden Organisatoren des Turniers, Günter Frietsch vom 1. Squash Club Dresden und der Sportwart des Squash Landesverbandes Sachsen, Tom Kretzschmar (Chemnitz): "Nicht nur unsere Neuzugänge in der sächsischen Squashliga beleben spielerisch unsere Turniere. Auch bei den sächsischen Stammspielern ist ein deutlicher Niveauanstieg zu verzeichnen – die Arbeit der letzten Jahre zeigt wirklich gute Fortschritte. Auch die Einbeziehung unserer tschechischer Squashnachbarn bringt einen frischen Wind in die sächsische Squashszene. Diese Zusammenarbeit werden wir insbesondere im Jugendbereich in den nächsten Jahren vertiefen."

Ergebnisse:
  1. André Schmidt (Leipzig)
  2. Lars Steenblock (Dresden)

  3. Lubos Walter (Teplice)

  4. Michal Kareis (Chemnitz)

  5. Petr Zlamal (Teplice)

  6. André Müller (Dresden)

  7. Anthony Richardson (Dresden)

  8. Ralf Neitzke (Dresden)
 
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